Feldmannstraße 110
66119 Saarbrücken
Fon: (0681) 97 61 97-0
Fax: (0681) 97 61 97-99
E-mail: mail@lags.de
 

Gesundheit und soziale Lage

In der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion wird immer häufiger die Frage gestellt, ob und warum die Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status einen besonders schlechten Gesundheitszustand aufweisen und was dagegen unternommen werden kann. Als Schlagwort für diese Diskussion hat sich der Begriff "gesundheitliche Ungleichheit" etabliert.

Zurzeit befindet sich die Seite im Umbau, sodass wir an dieser Stelle nur eine begrenzte Anzahl an Informationen zur Verfügung stellen können. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Weitere Informationen zur Thematik finden Sie auch unter dem Regionalen Knoten Saarland und dem Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten.

Soziale Lage und Armut

Der Begriff der sozialen Lage beschreibt die Verteilung von Ressourcen und die damit einhergehende vertikale Schichtung einer Gesellschaft. Zur Benennung der einzelnen Gruppierungen innerhalb des Schichtsystems werden Begriffe wie oben und unten oder auch arm und reich verwendet. Die klassischen Kriterien, die zur Bestimmung der gesellschaftlichen Position verwendet werden sind: Einkommen, Bildung und Beruf. Benachteiligungen in diesen Bereichen werden im Sprachgebrauch mit Armut umschrieben.  

Gesundheitliche Ungleichheit

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen weist in seinem aktuellen Gutachten aus dem Jahr 2007 darauf hin, dass Gesundheitschancen in Deutschland abhängig von der sozialen Lage ungleich verteilt sind (SVR, 2007). Dieser Zusammenhang wird häufig mit  gesundheitlicher Ungleichheit umschrieben.

Soziallagenbezogene Gesundheitsförderung

Für eine bedarfsgerechte Planung gesundheitsfördernder Maßnahmen und Projekte müssen zunächst die betroffenen Bevölkerungsgruppen eingegrenzt sowie die Gründe der Entstehung von gesundheitlicher Ungleichheit bestimmt werden. Mielck (2003, BZgA, Band 22 Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten) identifiziert Personen mit niedrigem Einkommen, Berufsstatus oder Bildung, Bewohner sozialer Brennpunkte, Kinder im Sozialgeldbezug, alleinerziehende Mütter und Väter, Langzeitarbeitslose, Migranten und Aussiedler mit schlechten Deutschkenntnissen, Asylbewerber, Illegale, Prostituierte, Strafgefangene und Wohnungslose als die Bevölkerungsgruppen mit besonderem Interventionsbedarf.

 
Logo Vitamin D
Logo es bewegt sich was in Malstatt
Logo Praxisbüro Schule
Logo Santé - Gesundheit
Logo Freunde
Logo Gesanet