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Kinder und Jugendliche

Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist in letzter Zeit stark in den Fokus des Gesundheitswesens gerückt. Den Anlass hierzu gaben einige alarmierende Studien zur gesundheitlichen Lage von Kindern, die eine steigende Anzahl übergewichtiger oder adipöser Kinder, eine Zunahme motorischer Defizite und vermehrt auftretende Verhaltenauffälligkeiten aufzeigten. Die Tatsache, dass sich die in jungen Jahren erworbenen gesundheitlichen Probleme stark auf die Gesundheit im Erwachsenenalter auswirken, verstärkt die Bedeutung der Befunde. Mit der Strategie zur Förderung der Kindergesundheit reagiert das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) auf den nachweislich schlechter werdenden Gesundheitszustand der Kinder in Deutschland. Die Strategie bündelt die bisherigen Aktivitäten des BMG und stellt einheitliche Ziele auf. Zudem legen einzelne Bundesländer eigene Programme zur Förderung der Kindergesundheit auf und unterstützen zahlreiche Aktivitäten freier Träger.

 

Gesundheitliche Lage von Kindern und Jugendlichen

Die umfangreichste Studie zur gesundheitlichen Lage der in Deutschland lebenden Kinder stellt derzeit die KiGGS-Studie des Robert Koch-Institutes und deren Schwerpunktstudien zur Motorik (MoMo), zur Ernährung (EsKiMo), zur psychischen Gesundheit (BELLA) und zum Einfluss von Umweltfaktoren (KUS) dar. Die KiGGS-Studie und zahlreiche weitere aktuelle Befunde zur Gesundheit von Kindern finden Sie hier ...

 

Gesundheitliche Chancengleichheit

Die Entwicklungschancen von Kindern und Jugendliche sind entlang eines sozialen Gradienten ungleich verteilt. So sind Kinder im Sozialgeldbezug überdurchschnittlich häufig übergewichtig oder adipös, zeigen öfter Verhaltensauffälligkeiten und erleiden mehr Unfälle im Haushalt. Weitere gesundheitliche Auswirkungen von Armut finden Sie in den Studien und Forschungsarbeiten, die im Unterpunkt Gesundheitliche Lage von Kindern und Jugendlichen aufgeführt sind. Die soziale Lage dieser Personengruppe finden Sie hier beschrieben.

 

Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Das Bundeskabinett hat im Mai 2008 die "Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit" beschlossen. Zentrales Ziel der Strategie ist es, Prävention und Gesundheitsförderung auszubauen und die gesundheitliche Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Mehr …

 

Projekte und Maßnahmen der LAGS e.V. zur Förderung von Kindergesundheit

Kindergesundheit ist ein weites Themenfeld. Dementsprechend viele Akteure sind in diesem Gebiet tätig. Das Mitgliederspektrum der LAGS e.V. spiegelt die Breite der Maßnahmenträger wieder. Über die Internetauftritte der einzelnen Institutionen und Einrichtungen können Sie sich über deren Aktivitäten informieren. Eine Liste der Mitglieder finden Sie hier …

Natürlich ist die LandesArbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e.V. auch selbst Träger von Projekten mit der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen. Die Projekte arbeiten meistens nach dem Setting-Ansatz und sind auf der Multiplikatorenebene angesiedelt. Ein Oberziel der meisten Maßnahmen ist die Vernetzung von Akteuren im Saarland. Wir möchten Sie dazu einladen, sich über die Aktionen der LAGS zu informieren und bei Interesse mit uns Kontakt aufzunehmen. Folgende Projekte sind bei der LAGS angesiedelt:

Praxisbüro Schule

Bei der Gesundheitsförderung kommt der Schule als Teil des Bildungssystems eine bedeutende Rolle zu. Hier besteht die Chance zu frühzeitiger und zielgruppenspezifischer Intervention. Gleichzeitig erreicht das Setting Schule Kinder aus allen sozialen Lagen. Hier finden Sie das Angebot der LAGS zum Thema.

Es bewegt sich was in Malstatt

Das Projekt „Es bewegt sich was in Maltstatt“ ist ein Stadtteilprojekt zur Prävention von Übergewicht und Adipositas für Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren. Mehr dazu finden Sie hier …

Regionaler Knoten Saarland

Der Regionale Knoten Saarland verfolgt das Ziel, die gesundheitliche Chancengleichheit sozial Benachteiligter zu verbessern. Die Vernetzung der in diesem Feld engagierten Einrichtungen ist eine der prioritären Handlungsfelder der Knotenkoordinatorin. Mehr dazu finden Sie hier …

Keiner fällt durchs Netz

„Keiner fällt durchs Netz“ ist Bestandteil des saarländischen Landesprogramms „Frühe Hilfen“. Die LAGS ist als Kooperationspartner an diesem Projekt beteiligt. Weitere Informationen finden Sie auf der Internseite des Ministeriums für Bildung, Familie, Frauen und Kultur oder des Instituts für Psychosomatische Kooperationsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg.

 

 

 

 
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